Turnierergebnisse

Ehepaar Schwake siegt beim Turnier um den Rödermarkpokal

Als letztes Turnier in diesem außergewöhnlich erfolgreichen Turnierjahr hatten Alfons und Beatrix Schwake das Adventsturnier rund um den Rödermarkpokal gewählt, welches vom TSC Rödermark am 2. Advent mit viel Liebe und vorweihnachtlichem Schmuck in dessen Clubheim ausgetragen worden ist. Nach einigen Lateinturnieren, welche zunächst den Turnierstart gestalteten, ging es dann in die Standardsektion über. Dabei stellte das Sen IV S Turnier, für welches Alfons und Beatrix sich gemeldet haben, den Höhepunkt dar.
In einer kleinen Pause zwischen den Turnierblöcken wurde die Turnierleiterin Cornelia Straub zur eigenen Überraschung von Bürgermeister Jörg Rotter am Mikrofon abgelöst. Sie erhielt vom Magistrat die "Sportplakette in Gold" für ihre besonderen Verdienste um den Sport verliehen. Mehr als 20 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit im Vorstand des Vereins, seit 2006 als Vorsitzende, 30 Jahre im Präsidium des HTV, derzeit dessen Vizepräsidentin und als Beauftragte des DTV im Deutschen Olympischen Sportbund vertreten, waren auffallend viele Gründe für diese Ehrung. Sie erhielt dafür zudem von den Zuschauern und Mitwirkenden einen langen Applaus.
Zu guter letzt durften dann auch Schwakes im letzten Turnier des Tages an den Start gehen und trafen auf ein durch die aktuelle Infektionswelle deutlich ausgedünntes Teilnehmerfeld. So waren von den ursprünglich gemeldeten 19 Paaren nur 12 vor Ort. In drei Vorrundengruppen mit je vier Paaren hieß es die Fläche gut auszunutzen und sich den Wertungsrichtern für das Finale einprägsam zu präsentieren. Auch die Anwesenheit von Finalisten der Landesmeisterschaften der letzten zwei Jahre konnte Alfons und Beatrix nicht aus der Ruhe bringen. Mit allen fünf Ersten Plätzen in den einzelnen Tänzen konnten Alfons und Beatrix das Turnier klar für sich entscheiden und für sich mit einem souveränen Sieg das Turnierjahr beenden.

Fotos: Stefan Mook

Schwakes erneut im internationalen Finale auf dem Treppchen

Bei den Saxonian Dance Classics in Dresden im November startete unser Sonderklassenpaar Alfons und Beatrix Schwake auch wieder bei einem hochkarätigen WDSF - Weltranglistenturnier. Von 48 gemeldeten Paaren waren letztendlich 43 aus acht Nationen am Start. Alfons und Beatrix waren im Vorfeld beim Training ein wenig angeschlagen, mit staugeplagter Anreise und später Ankunft im Hotel somit nicht ganz optimal vorbereitet für einen Frühstart des Turniers am nächsten Morgen um 9:00 Uhr. Dennoch lagen sie nach der ersten Runde an der Spitze des Feldes, mussten aber im Finale das Ehepaar Beaumont (Weltranglisten 6.) auf den 2. Platz, sowie das finnische Paar Leppala (Vizeweltmeister von 2021) auf den 1. Platz an sich vorbeiziehen lassen. Am Ende der vierten Runde war damit der dritte Platz ein schöner Erfolg und Schwakes verteidigten ihren Platz 10 auf der Weltrangliste.

Fotos: Gerner

Gelungener Jahresabschluß von Michael Degen und Nicole Bachelier

Am 03.12.23 hatte der noch junge Verein TSG Palatina Landau e.V. zum Adventturnier in Hochstadt geladen. Das Turnier fand im gut gefüllten Dorfgemeinschaftshaus statt, in welchem das Puplikum alle Tanzpaare lautstark anfeuerte. Durch diese Stimmung motiviert konnten Michael und Nicole so ihr letztes Turnier in diesem Jahr mit Leidenschaft vertanzen.
Am Ende wurde es ein zufriedenstellender 2. Platz. Ein gelunger Jahresabschluß und auch ein schöner Abschluss in der Masters II A Klasse. Denn nächstes Jahr wechselt das Paar in die nächst höher Altersgruppe, der Masters III A.
Michael und Nicole freuen sich bereits auf die neuen Herausforderungen in der neuen Altersgruppe und bedanken sich bei der TGS Landau e.V. für das schöne Adventsturnier.

Alfons und Beatrix Schwake zweitbestes deutsches Paar bei Weltmeisterschaft in Holland

Mitte Oktober machten sich die Standardtanzpaare Manfred und Traudel Dort sowie Alfons und Beatrix Schwake des Gießener Tanz-Club 74 (GTC) auf den Weg nach Rotterdam, wo im Rahmen der Holland Masters 2023 zunächst ihre Weltmeisterschaft und zwei Tage später ein weiteres Weltranglistenturnier angesetzt waren. Bei der offenen WM starteten 119 Paare aus 17 Nationen, wobei die Paare aus USA, Kanada und Japan die weitesten Anreisen hatten. Bei der Eröffnungszeremonie war Deutschland mit über 40 Paaren vertreten, womit diese die größte Landesvertretung darstellten. In der Vorrunde durften dann jeweils 12 Paare in 10 Gruppen ihre fünf Tänze präsentieren, wobei Alfons und Beatrix sich direkt für die zweite Runde qualifizierten (als einziges Paar mit der maximalen Anzahl an Wertungsrichterkreuzen). Manfred und Traudel konnten sich dagegen nicht ganz so frei präsentieren und mussten daher ihr Glück in der Redance-Runde versuchen. Leider war für sie hier Schluss und sie konnten die 2. Runde mit 82 Paaren nicht erreichen. Fünf deutsche Paare waren dann noch in der 48er Runde, darunter Alfons und Beatrix. Zwei schafften den Einzug ins Viertelfinale, wobei Schwakes immer noch dabei waren. Hier fehlte ihnen lediglich ein Kreuzchen zum Einzug ins Halbfinale und sie wurden 14. Im Vergleich zur letztjährigen WM konnten sie sich damit um neun Plätze verbessern. Ehepaar Beaumont vom TSK Sankt Augustin landete als bestes deutsches Paar auf dem geteilten 9. und 10. Platz.

Am Sonntag, zwei Tage später, gingen immerhin noch 68 Paare aus 17 Nationen zum dort angesetzten Weltranglistenturnier an den Start. Manfred und Traudel gelang diesmal der Sprung in die 2. Runde, wodurch sie zufriedener den Tag beschließen konnten. Für Alfons und Beatrix lief es diesmal sogar deutlich besser und sie konnten souveräner auftreten. So kamen sie als einziges deutsches Paar ins Semifinale und Finale. Dort trafen sie auf vier Paare aus dem WM-Finale, sowie den Weltranglistenvierten, der vorher nicht an der WM teilnehmen konnte. Das Wochenende beschlossen Alfons und Beatrix letztlich mit einem sehr erfreulichen fünften Platz. Mit diesem schönen Erfolg konnten sie sich damit vom 12. auf den 10. Platz der Weltrangliste verbessern.

Manfred und Traudel Dort erneut auf Platz 3

Wie jedes Jahr im November fand auch in diesem Jahr wieder das Mosbacher Tanzsportwochenende statt. Als Veranstaltungsort hatte das Tanzsport-Zentrum-Mosbach die Pattberghalle des gleichnamigen Gymnasiums gewählt. Am 1. Tag waren ausschließlich Lateinturniere für Kinder und Jugendliche ausgeschrieben, während für den 2. Tag fünf Standardturniere für die Masters (Senioren) III und IV vorgesehen waren. Durch die seit über zehn Jahren andauernde Freundschaft zu dem Turnierpaar Friedhelm und Rose-Maria Bender war es für Manfred und Traudel Dort vom Gießener Tanz-Club 74 (GTC) selbstverständlich an dem Turnier teilzunehmen.
Bereits in der Vorrunde der Masters IV S Standard sahen die fünf Wertungsrichter vier Paare mit der höchstmöglichen Anzahl von Wertungskreuzen als mögliche Aspiranten auf dem Treppchen. Mit dabei auch das GTC-Paar. Um das Finale für das zahlreiche Publikum interessanter zu gestalten, hatte sich der Veranstalter für die offene Wertung entschieden. Da die Wertungen nicht immer ganz eindeutig waren, war hier schnelles rechnen angesagt. Für Dorts war es in allen fünf Tänzen jedoch klar der 3. Platz und konnten sich somit auch im Endergebnis eindeutig den 3. Platz sichern. Sieger des Turniers wurden Herbert und Erika Fries vom TanzSportClub Rödermark.

Das Foto zeigt das Ehepaar Bender, die am Vorabend Deutsche Meister in der Masters V Standard wurden, sowie Manfred und Traudel Dort.

Dorts in Litauen auf Platz 3

Für die Altersklasse Senioren IV Standard standen im November fünf Weltranglistenturniere der World DanceSport Ferderation (WDSF) im Kalender. Um ihr Punktekonto in der Weltrangliste für das im Dezember wegfallende Ergebnis aus dem Vorjahr zu erhalten, entschieden sich Manfred und Traudel Dort vom Gießener-Tanz-Club 74 (GTC), diese Angelegenheit mit dem Turnier in Kaunas (Litauen) möglichst vorzeitig zu regeln. Austragungsort für die zahlreichen nationalen und 15 internationalen Turnieren war dabei das Sport- und Kulturzentrum Garliava.
Im Finale des Senioren IV Turniers entging dem Publikum durch die verdeckte Wertung leider ein wahrer Krimi. Beim ersten Tanz, dem Langsamen Walzer, lief es bei Dorts mit Platz 5 noch nicht so ganz rund. Das lag sicherlich auch an den noch nicht perfektionierten Neuerungen in ihrem Programm. Ab dem Tango konnten sie mit Platz 4 die 11 Wertungsrichter immer mehr für sich überzeugen. Mit dem Wiener Walzer zeigte das GTC-Paar dann wieder seine gewohnten Stärken und landete fortan bei jedem Tanz auf Platz 3. Wie das Endergebnis aussehen sollte, entschied jedoch erst der letzte Tanz, der Quickstep. Hier hatten Manfred und Traudel Dort ganz knapp die Nase vorn und landeten im Gesamtergebnis auf Platz 3.
Damit war das anvisierte Ziel, weiterhin zu den TOP 50 der Weltrangliste zu gehören, sogar übertroffen und sie verbesserten sich von Platz 45 auf Platz 37.

Manfred und Traudel Dort holen Bronze in Frankfurt

Foto: Nicole Schmith

Nicht nur in Hessen sind die Mainhattan Dance Days (MDD) für den Tanzsport ein Begriff. Austragungsort dieser Großveranstaltung auf zwei Flächen war die Stadthalle Bergen in Frankfurt am Main. Die Federführung der Organisation hatte der Schwarz-Silber Club aus Frankfurt übernommen. Mit über 320 Meldungen aus ganz Deutschland konnten alle 34 geplanten Turniere durchgeführt werden.
Um den S-Klassen mehr Raum zu geben, hatte der Veranstalter sich entschlossen für diese Turniere beide Flächen zusammen zu legen, sodass die Paare der höchsten Leistungsstufe ihre Programme besser austanzen konnten. Da auch ein Turnier der Masters IV S Standard ausgeschrieben war, nutzen Manfred und Traudel Dort die Möglichkeit um Neuerungen in ihrem Programm vorzustellen. Durchaus kein kleines Unterfangen, da unter Turnierbedingungen auch manches schief gehen kann.
In der Vorrunde wurden nur 3 Paare von den Wertungsrichtern mit der höchst erreichbaren Anzahl von Wertungskreuzen belohnt. Dazu gehörten auch Dorts, die sich somit sicher für das Finale qualifizierten. Dort blieb es noch einmal spannend bis zum Schluss, weil die Wertungen der 5 Wertungsrichter nicht öffentlich gezeigt wurden. Nachdem auf Platz 4 ein anderes Paar aufgerufen wurde, war klar, dass Manfred und Traudel mit Platz 3 einen Treppchenplatz erreicht hatten. Sieger des Turniers wurden Herbert und Erika Frieß vom TanzSportClub Rödermark.

Erstes internationales WDSF-Turnier für Michael Degen/Nicole Bachelier

Am 30.09.2023 fand über 2 Tage das WDSF-Turnier Luxemburg Open statt, zu welchem die DSFL (Dancesport Federation Luxembourg) in das Sportzentrum Centre Nationale Sportif et Culturel d’Coque geladen hatte. Michael und Nicole, die seit Anfang des Jahres in der Master II A starten, wollten diese Gelegenheit nutzen, um zum ersten Mal auf internationaler Ebene Erfahrungen sammeln. Da sie als A-Klasse-Paar die Berechtigung haben auch bei WDSF-Turnieren zu starten, waren Michael und Nicole sehr gespannt, wie gut sie mit den Paaren der nächsthöheren Masters II S mithalten können, welche hauptsächlich bei diesen Turnieren vertreten ist.
Im Gegensatz zu den zuletzt doch sehr übersichtlichen Startfeldern in der Masters II A, zeigte sich in Luxemburg ein zweistelliges Teilnehmerfeld aus acht Nationen. Dabei trafen Michael und Nicole auf Paare von der Spitze der Weltrangliste und wurden von insgesamt 11 internationalen Wertungsrichtern begutachtet. So war es letztlich für Michael und Nicole ein großer Erfolg am Samstag Platz 20 zu erreichen. Am Sonntag wurde ein weiteres Turnier in dieser Klasse ausgetragen, bei welchem sie ebenfalls teilnahmen. Dabei kam ein leicht vergrößertes Teilnehmerfeld zustande, bei welchem die beiden sogar die erste Zwischenrunde erreichten und das Turnier auf Platz 21 beendeten. Ein gelungener und zufriedenstellender Einstieg in das internationale Turniergeschehen.

2. Platz für Michael Degen und Nicole Bachelier bei den Taunus-Tanz-Tagen

Am vergangenen Wochenende lud der TSC Fischbach zu seinem Traditionsturnier, den Taunus-Tanz-Tagen, in die Kelkheimer Stadhalle ein.
In einem überschaubaren Feld wurde zunächst eine Sichtungsrunde mit allen 5 Tänzen über 1 min getanzt, sodass sich die Wertungsrichter einen Eindruck über das aktuelle Leistungsniveau der Paare verschaffen konnten. Michael und Nicole, motiviert vom Turniersieg in Paderborn, mussten sich in Kelkheim unter anderem mit dem amtierenden Hessischen Meister der Master II A (Ehepaar Breitenbach aus Hanau) auseinandersetzen. Auch wenn sie diese nicht vom Sieg abhalten konnten, war es am eindeutig, dass sie mit allen zweiten Plätzen die Silbermedaille der TATATA an Nicole und Michael ging.
Ein Dank von Michael und Nicole geht an den TSC Fischbach, der wieder ein schönes Ambiente für das Turnier ausgewählt und mit viele Liebe dieses Turnier ausgerichtet hat.

Finalteilnahme zweier GTC-Paare in Ungarn

Sieg für Ehepaar Schwake

Für den internationalen Tanzsport ist die ungarische Stadt Szombathely (ehem. Steinamanger) schon sehr lange ein Begriff. Bereits zum 56. Mal fand hier der internationale Tanzwettbewerb „Savaria“ statt. Veranstaltungsort war das nahe dem Stadtzentrum gelegene Agora Haus für Kultur und Sport.
Erstmals war in diesem Jahr neben der Weltmeisterschaft Jugend Standard und den zahlreichen Weltranglistenturnieren der World DanceSport Federation (WDSF) auch die Altersklasse Senioren IV Standard (über 60/65 Jahre) mit Paaren aus sieben Nationen vertreten. Das wollten Alfons und Beatrix Schwake, sowie Manfred und Traudel Dort vom Gießener Tanz-Club 74 (GTC 74) nutzen, um sich für die Weltmeisterschaft im Oktober vorzubereiten und evtl. ihre Position in der Weltrangliste noch etwas zu verbessern. Während der Vorrunde mussten sich die Paare erst einmal mit der für WDSF-Turniere ungewohnten quadratischen Fläche arrangieren. Das gelang den beiden GTC-Paaren jedoch ganz gut. Souverän qualifizierten sich Schwakes für das Finale, doch auch Dorts gelang der Sprung in die Endrunde. Somit setzte sich das 7-paarige Finale aus zwei Paaren des GTC und noch weiteren Paaren aus Frankreich, Italien, Litauen und Österreich zusammen. Eine kleine Sensation für den GTC.
Bei Schwakes lief es dann im Finale richtig gut. Mit vier gewonnenen Tänzen und einem Platz 2, war es in der Endabrechnung eindeutig der Turniersieg. Dorts machten es etwas spannender. Bei den sieben internationalen Wertungsrichtern waren die Meinungen nicht eindeutig. Mit einigen 4er Wertungen sahen durchaus nicht alle Wertungsrichter das Paar als Schlusslicht. Trotz ertanztem Platz 6 im Langsamen Walzer, Wiener Walzer, Slowfox und Quickstep, landeten sie durch die Konstellation der Wertungen bei den anderen Paaren in der Endabrechnung auf Platz 7.
Das Ziel, sich in der Weltrangliste der Senioren IV Standard weiter zu verbessern, hatten beide GTC-Paare erfüllt. Alfons und Beatrix Schwake konnten sich um 2 Plätze auf Platz 12 verbessern und Manfred und Traudel Dort rutschen ebenfalls um 3 Plätze vor auf Platz 45.